
Ließ nichts anbrennen: Landrat und Koch Stefan Reuß mit seinen Helfern vom Männerkochverein Markus Claus (li.) und Karsten Baasner. Fotos: Winter
Zum Neujahrsempfang der Eschweger SPD wurde das E-Werk unter Dunst gesetzt – unter Kochdunst. Das lag aber nicht an den fehlenden Kochqualitäten von Landrat Stefan Reuß und seinen Helfern vom Männerkochverein, Markus Claus und Karsten Baasner, sondern einzig und allein an einer fehlenden Dunstabzugshaube.
Der leichte “Nebel” hinderte aber weder Alexander Feiertag, Reiner Brill, Lothar Quanz noch Reuß dabei, sich und ihre SPD klar zu positionieren. Allen voran gelte es in 14 Tagen den Landrat nicht nur wieder zuwählen sondern ihm mit einem eindeutigen Wahlergebnis Rückenwind für verschaffen, denn so Erster Stadtrat Brill: “Es gibt keinen besseren Landrat – und ehrlich gesagt sehe ich auch keinen Konkurrenten”.
Eschweges SPD-Chef Feiertag warf den Blick auf die bevorstehenden Aufgaben in der Kreisstadt. Die Stadthalle werde alle massiv beschäftigen. Sie mit Leben zu füllen, einen Gastronomen zu finden und vielleicht auch zu einem Hotel zu entwickeln – daran würden die Sozialdemokraten gerade stricken.
Weiterhin nannte er den Umbau des Marktplatzes, der entweder noch vor dem Johannisfest oder vielleicht auch erst danach in Angriff genommen werde (das ist noch nicht entschieden) und den Bau des Parkhauses an der Schlossgalerie als wegweisende Projekte in diesem Jahr. Die Umgestaltung des Schlossplatzes werde erst im nächsten Jahr umgesetzt.
Der momentane Wahlkämpfer Stefan Reuß ging in seiner Rede eindringlich auf die Kritik an der Sparkasse ein. Jeder, der auf die Sparkasse drauf haue, sollte sich gut überlegen wo man ohne sie stehen würden. Eine Schlossgalerie beispielsweise hätte Eschwege ohne das Engagement der Sparkasse heute nicht.

Ließen sich das Heimatbier schmecken: Stadtbrandinspektor Lothar John und Landtagsabgeordneter Dieter Franz (re.).
Als großen Erfolg seiner Arbeit wertete Reuß den Erhalt der heimischen Krankenhäuser. Und auch die Wirtschaftsförderung laufe sehr erfolgreich. “Arbeitsplätze können nur die heimischen Unternehmen schaffen, aber die Politik schafft die Rahmenbedingungen damit die Unternehmen vor Ort in ihren Standort investieren.” Und genau diesen Weg – die Firmen im Werra-Meißner-Kreis weiter zu unterstützen – wolle er auch nach dem 29. Januar, dem Tag der Landratswahl, weiter gehen. Sprach’s, zog sich die Kochjacke über, brutzelte Kiloweise Rührei und servierte es den zahlreichen Gästen im sehr gut besuchten Eschweger -Werk.


