Hopfelde. Das diesjährige Hoffest des Ponyhofs Schlossberg war wieder für viele Pferdeinteressierte und Familien am Sonntag zum Anlaufziel geworden. Bereits am Vormittag wurde der neue Fohlenjahrgang 2011 der Rasse Welsh Cob Sekt. D vorgestellt. Außerdem wurde in diesem Jahr die Zucht um die Rasse der Welsh Mountain Ponys erweitert, deren Vertreter ebenfalls zu bestaunen waren. Allen voran der neue Zuchthengst dieser Rasse „Bergischland Freddie Mercury“. Von ihm sollten die Zuschauer später noch einiges zu sehen bekommen. Während der Mittagspause schlenderten die Besucher durch die Stallgassen.
Nachdem man sich mit Bratwurst gestärkt hatte, begann nun das eigentliche Showprogramm. Zunächst wurde der Welsh Cob Hengst „Ruska Red Rooster“, geritten von Nadine Meywirth, vorgestellt. Darauf folgte einer der Auftritte von „Bergischland Freddie Mercury“, kurz Freddie. Dieser zeigte vor der Kutsche, die von Sabine Weiß gefahren wurde, seine außerordentliche Leistungsbereitschaft. Im Anschluss folgte eine 8er Quadrille der Welsh Cob´s und gleich darauf eine 4er Quadrille der Welsh Mountain Ponys. Beide Darbietungen wurden von den Zuschauern mit einem großen Applaus belohnt. Während einer Kaffeepause schlüpften die Mitwirkenden in Ihre Kostüme für das selbstgeschriebene Stück. Und dann war es soweit. Freddie sollte seinen großen Auftritt bekommen: Der junge Hengst Freddie träumte von Freiheit und Abenteuern und der Zuschauer wurde mitgenommen auf seine Reise durch alle Herrenländer. Gemeinsam erlebte man die englische Garde, das Münchner Oktoberfest und man sah den einen oder anderen Zuschauer mitschwingen zur Walzermusik als sich die Pferde, wie auf dem Wieneropernball, zu drehen begannen.
Es ging nach Spanien, wo stolze Toreros mit dem Stier kämpften und nach Afrika zu den wilden Tieren. Weiter zum Olymp, zu den griechischen Göttern. Selbst Pegasus mit seinen großen Flügeln flog durch die Halle. Bauchtänzer aus Arabien verzauberten mit glitzernden Kostümen die Zuschauer. Im weit entfernten Australien wurde es wild. Bei einem Viehtrack jagten Cowboys galoppierend durch die Halle. Nun ging’s an einen ungewöhnlichen Ort, Atlantis. Eine Schar von Seepferdchen erzählten Freddie von ihrer Heimat unter dem Meer.
Er besuchte New York wo ihm zwei Katzen in einem wunderschönen Pas de deux das Musical Cats vorstellten. Zum Abschluss verschlug es den Zuschauer dann noch in den Zirkus. Ein buntes Treiben aus Akrobaten, Clowns und Seiltänzern füllte die Halle. Der Magier zeigte Freddie dann wie er mit Hilfe einer magischen Feder zurück nach Hause kommen könne. Nach einem Zauberspruch stand dieser dann auch wieder auf seiner Wiese und seine abenteuerliche Reise ging zu Ende. Beim großen Finale kamen dann noch mal alle Mitwirkenden in die Halle und bedankten und verabschiedeten sich bei den laut applaudierenden Zuschauern.


